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In Rumänien soll ein gutes und wirksames Tierschutzgesetz zu Fall gebracht werden!

Wie die Tierhilfe Hoffnung e.V. in einer Aussendung zu Weihnachten 2007 mitteilen konnte, wurde von der rumänischen Regierung endlich ein neues Tierschutzgesetz beschlossen, das das Töten von gesunden Tieren in Zukunft verbietet. Senator Marius Marinescu, der sich für den Tierschutz in Rumänien stark macht, hatte schon am vergangenen Welttierschutztag, den 4. 10. 2007, das rumänische Tierheim, die SMEURA, besucht und war zutiefst beeindruckt, wie gut dieses Tierheim, das laufend über 3000 rumänischen Strassenhunden das Überleben sichert, funktioniert, und welchen gesunden und zufriedenen Eindruck die dortigen Hunde machen.


Auch begrüsste er den Erfolg des dortigen Kastrationsprojektes (innerhalb von drei Jahren wurden dort 12000 Hunde kastriert und damit unendliches Tierleid verhindert). Schliesslich versicherte er uns, sich vehement dafür einzusetzen, dass die grausame Verfolgung und Tötung der Strassenhunde in ganz Rumänien bald der Vergangenheit angehören werde - und er löste dieses Versprechen rasch ein. Auf sein Betreiben wurde am 17.12.07 über eine sofortige Verbesserung des rumänischen Tierschutzgesetzes Nr. 205 abgestimmt und von der  rumänischen Abgeordnetenkammer (Präsident  Bogdan Olteanu) mit 218 zu einer einzigen Gegenstimme verabschiedet: Das erste rumänische Gesetz, das das Leben von Tieren schützt! In diesem Gesetz (Nr.9/2008) steht : "Es ist verboten, Hunde, Katzen und andere Tiere zu euthanasieren, ausgenommen wenn sie unheilbar krank sind." Damit hatte der jahrelange Kampf um das Leben der bedauernswerten Strassenhunde endlich Erfolg! In Hinkunft ist das Quälen bzw. das Töten gesunder Tiere (mit Ausnahme der sogenannten Nutztiere) bei Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr bzw. einer Geldstrafe bis zu 3.000 Euro verboten! Das zweite Gesetz, das Gesetz Nr. 227, das sich noch detaillierter auf die rumänischen Strassenhunde bezieht und ganz besonders wichtig ist (es geht um die Kastration und Rückführung der Hunde in ihr früheres Territorium, kommt am Dienstag, den 18. März 2008 zur letzten Abstimmung in der Abgeordnetenkammer. Es ist zuvor schon vom Plenum des Senats akzeptiert worden.  
Dieses 2. Gesetz - ebenfalls eine Initiative des tierschutzengagierten Senators Marinescu - verlangt, 1.     dass herrenlose Hunde nach Entwurmung, Impfung, Kastration und Identifikation in ihrem alten Territorium wieder freigelassen werden, 2.     dass Hundewelpen bis 5 Monate und Hunde, die nicht im Territorium erwünscht sind, in öffentlichen Tierheimen bleiben sollen, 3.     dass Grosstiere wie Pferde, Esel u.a., die verlassen, ausgesetzt oder beschlagnahmt wurden, bis zur Adoption in Tierheimen bleiben sollen.  
Um dieses gute und tierfreundliche Gesetz noch in letzter Sekunde platzen zu lassen, wurden in jüngster Zeit im rumänischen Fernsehen und in Zeitungen regelrechte Hetzkampagnen gegen die Strassenhunde veranstaltet. Man schürte die Angst vor Seuchen und Hundebissen absichtlich mit dem Ziel, das Verbot der Tötung der Strassenhunde und die Vorschrift zur Durchführung offizieller humaner Kastrationsprojekte noch in allerletzter Minute mit Gewalt zu verhindern! Die Drahtzieher hinter diesen grossen Hetzkampagnen in Zeitungen und im Fernsehen sind die ewig gestrigen tier- und fortschrittsfeindlichen Politiker und völlig korrupten Profiteure, die seit Jahren viele Millionen Euros an rumänischen Steuergeldern für die qualvolle Tötung von Hunderttausenden wehrloser Strassenhunde vergeudet und daraus profitiert haben, obwohl sie sehr genau erkannten, dass die Zahl der Hunde auf den Strassen durch die Tötungen niemals geringer wurde und nur die konsequente Kastration der Tiere dieses Problem lösen konnte. Zugleich behaupten sie, die selbst vielfach schwerreiche Industrielle und EURO-Millionäre sind , für die Kastration der Hunde sei kein Geld da (wohl aber für protzige Prachtbauten)  
Das ANSVSA, das landesweite Veterinäramt, verlangt nun unglaublicherweise folgende Änderungen, die die beiden neuen wunderbaren Tierschutzgesetze mit einem Schlag völlig wert- und wirkungslos machen würden. Diese verlangten Änderungen stehen in vollem Widerspruch zu diesen neuen Gesetzen, wonach Tiere nicht mehr gequält und gesunde Tierebei hoher Strafe nicht mehr getötet werden dürfen . Das ANSVSA will jetzt das genaue Gegenteil dazu durchsetzen, nämlich:   dass Hunde und Katzen, die binnen fünf Tagen nach dem Einfangen nicht zurückgefordert, adoptiert oder im Territorium erwünscht sind, sollen euthanasiert werden, dass die Rückführung der Hunde in ihr altes Territorium nur nach schriftlichem Ansuchen einer Personerfolgen darf, die damit auch die volle Verantwortung für die Hunde übernehmen muss, dass Welpen bis zu einem Monat euthanasiert werden sollen, dass Grosstiere wie Pferde, Esel usw., die nicht binnen 5 Tagen nach dem Einfangen adoptiert werden, geschlachtet werden sollen!   Das ist wahrhaftig unglaublich! Damit würde das mühsam errungene neue gute Tierschutzgesetz Rumäniens zu einem Feigenblatt der Tierkiller-Mafia verkommen!
Nur gemeinsam können wir alle Kräfte aktivieren, um dieses Tierschutzgesetz auch vor seiner letzten Bedrohung zu schützen!

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